Farbexperimente einer Studierenden
Basisqualifikation
(Universität Augsburg)
In den Seminaren zur „Bildnerischen Praxis“ wie auch beim „Gestalten im Schulalltag“ bekommen Studierende des Lehramts für Grund- oder Mittelschule eine grundlegende Einführung in die bildnerischen Techniken. Dazu gehören Malen, Zeichnen, Drucken, Plastisches Gestalten und Collage wie auch Spiele mit dem Zufall, die Herstellung farbiger Substanzen oder das kreative Umdeuten und Umfunktionieren von Gegenständen. Praktisches Tun steht im Vordergrund, eingebettet in einen unterrichtlichen Zusammenhang. Bezüge zur zeitgenössischen Kunst werden hergestellt.
Malerei eines Studierenden
Malen
(Universität Augsburg)
Beim „Malen im Unterricht“ werden Lehramtsstudierende in die Grundlagen der Malerei eingeführt. Dazu gehören z.B. Übungen zum Farbenmischen, zum Anlegen einer spannenden Komposition, zum flächigen Setzen der Farben, zum Spiel mit Licht und Schatten, zu Farbverwerfungen oder dem schlüssigen Zusammenziehen von Farbflächen. Dabei arbeiten die Studierenden vor Stillleben, um die Beobachtung der farblichen und räumlichen Verhältnisse zu trainieren. Der Bezug zum schulischen Unterricht wird hergestellt
Zeichnung einer Grundschullehrerin
Fortbildungen
(Universität Augsburg)
Die kunstpädagogischen Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer umfassen künstlerische Produktion und Rezeption. Dabei steht das Erproben konkreter, unmittelbar im Unterricht realisierbarer Möglichkeiten im Vordergrund. „Intuitives Zeichnen“ etwa, „Zeichnen im Raum – Arbeiten mit Draht“ oder „Das Erzeugen von Spannung in der Collage“. Powerpoint-Präsentationen zeigen auf, wie sich das Unterrichtsfeld ausweiten lässt. Handouts beinhalten Praxistipps und verdeutlichen den Lehrplanbezug. Methodisch-didaktische Fragestellungen können diskutiert werden.
Anmeldung über FIBS
Freihand-Scherenschnitt einer Studierenden
Ästhetische Realisierung
(Universität Bozen)
Angehende Kindergärtnerinnen und Kindergärtner, Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer erarbeiten gemeinsam bildnerische Techniken, die sich mit jungen Kindern umsetzen lassen. Die Betonung liegt auf dem spielerischen Aspekt wie auch dem Einsatz aller Sinne. Es wird mit Anspruch gebastelt, gebaut, gelegt, gespielt, geschnitten, gedruckt, gemalt, gezeichnet. Informationen und Diskussionen rund um die Themen Kreativität, Entwicklung der Kinderzeichnung, Materialgebrauch und Bedeutung des Experimentierens ergänzen das praktische Tun.